Mirantus Health will mit seiner Software den Weg zur Augenuntersuchung erleichtern. Ärztinnen und Ärzte sehen das Angebot kritisch, Ökonomen verweisen auf Versorgungslücken.
München. Noch mal kurz rein zum Optiker, um zu prüfen, ob mit den Augen noch alles in Ordnung ist – wer bereits einmal monatelang auf einen Termin beim Augenarzt gewartet hat, ist vielleicht bereit, für einen Test 50 Euro zu zahlen. Davon gehen zumindest Investoren und Gesundheits-Start-ups aus, die mit Drogeriemärkten oder Optikergeschäften kooperieren.
Eines dieser Start-ups ist Mirantus Health aus Berlin. Das Start-up setzt auf Augenvorsorgetests bei Einzeloptikern. Bislang ist es vor allem in Nord- und Ostdeutschland aktiv; mit neuem Investorengeld will es sein Angebot nun auf ganz Deutschland ausweiten 5,5 Millionen Euro hat Mirantus in der sogenannten Seed-Finanzierungsrunde erhalten, wie das Handelsblatt vorab erfahren hat. Investiert sind unter anderem die Risikokapitalgeber Revent Capital, Redstone Digital, Noaber Ventures und Arve Capital. Das 2022 gegründete Unternehmen expandiert auf einem Markt, der Kontroversen auslö